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DRK Kreisverband Wattenscheid e.V.
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Erste Teddyklinik in Wattenscheid soll Ängste abbauen helfen

Schulleiterin Tanja Knopp, DRK-Präsident Thorsten Junker und Svenja heim von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Martin-Luther-Krankenhauses freuen sich schon auf die Teddyklinik

„Ich glaub mein Kuschelhund hat ein gebrochenes Bein!“ - Wenn eine solche Einschätzung aus dem Mund eines Kindes kommt, treten die Mitarbeiter der  Teddyklinik auf den Plan. Sie „untersuchen und verarzten“ im Rahmen der Wattenscheider Gesundheitswochen den Plüschtierpatienten, um das Leiden zu lindern. Wenn die Teddyklinik vom 16. bis 18. Mai ihre Pforten zum ersten Mal in der Sporthalle der Gertrudisschule öffnet, sind Kinder aufgerufen, ihre „kranken“ Kuscheltiere mitzubringen. Auf spielerische Weise verarzten die Teddydoktoren die mitgebrachten Lieblingskuscheltiere in der Teddyklinik.

 

Von 10.00 bis 16.00 Uhr findet die Sprechstunde für die zuvor angemeldeten Plüschtiere von Kindergartengruppen und Grundschulkindern statt. Dort werden Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Martin-Luther-Krankenhauses unterstützt durch die Gertrudisschule alle möglichen Kuscheltiere untersuchen und „behandeln“. Aufgefahren werden dazu Verbandmaterial, echte Röntgenbilder, Apotheke und vor allem ein Krankentransportwagen, der als Blickfang auf dem Schulhof stehen wird. Diesen können die Kinder zusammen mit den Sanitätern erkunden.

Anmeldungen zur Teddyklinik unter 02327-87017 oder info[at]drk-wattenscheid[dot]de.

 

 

Projekt "Erste Hilfe-Kurse für junge Geflüchtete" wird fortgeführt!

Das Rote Kreuz freut sich, dass dieses Integrationsprojekt auch in 2018 fortgeführt werden kann.

Eins der wertvollsten Dinge, das den traumatisierten Menschen vermittelt werden kann: das Gefühl, dass die Fremde Schritt für Schritt zum Zuhause wird. Es gibt kaum etwas, das mehr Normalität verschaffen kann als so ein Erste-Hilfe-Kurs. Jeder, der hierzulande seinen Führerschein will, muss in jungen Jahren einen machen. Und wer ganz ehrlich zu sich selbst ist, absolviert den Kurs später nochmal, um längst vergessenes Wissen aufzufrischen und anderen im Notfall nicht nur in einer verblassenden Theorie helfen zu können. Jedes Jahr gibt es viele solcher Kurse. Nun aber werden bei aller Alltäglichkeit dieser Lehrgänge auch im ersten Halbjahr 2018 wieder besondere Kurse angeboten.

 

In Rahmen eines Förderprojektes werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe bei uns entsprechende Erste-Hilfe-Lehrgänge für junge Geflüchtete (14-27 Jahre) angeboten. Die Lehrstunden sind ganz auf Flüchtlinge ausgerichtet. Durch sprachlich angepasste und kultursensible Erste-Hilfe-Kurse sollen die jungen Geflüchteten niedrigschwellig eine Qualifizierung erhalten und unsere Aktivitäten im Jugendrotkreuz, aber auch die des Roten Kreuzes in Deutschland  kennenlernen.

 

Im Bedarfsfall werden wir Dolmetscher hinzuziehen, die als Übersetzer fungieren und die Inhalte z.B. in Arabisch vermitteln. Bisher sind wir allerdings mit Deutsch, Englisch, Französisch und manchmal Arabisch ganz gut klar gekommen und die Teilnehmer haben sich auch oft untereinander geholfen. Als Herausforderung gilt bei diesen besonderen Lehrgängen auch die Hürde der gleichgeschlechtlichen Behandlung. „Da stellt sich beispielsweise die Frage, wie ein Mann einer fremden Frau helfen soll“, meint Erste-Hilfe-Ausbilder Christian Lange und fügt weitere Themen hinzu: „Oder wie erklärt sich der Sachverhalt, dass man in Deutschland vom Gesetzgeber her verpflichtet ist zu helfen? Dass "Wegsehen" keine Option ist?“ Er machte bisher auch die Erfahrung, dass einige der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrem Leben zum Teil schon schwere Schicksalsschläge hinnehmen mussten. Auch hierauf werden wir in unseren Lehrgängen Rücksicht nehmen.

 

Die kostenlosen Seminare werden an folgenden Terminen in unserem Saal an der Voedestraße 53 angeboten:

 

Jeweils Samstag ab 10 Uhr

am 13./27. Januar, 10./24. Februar, 10./24. März, 7./21. April, 12./26. Mai und 9./30. Juni 2018.

Anmeldungen sind unter Rufnummer 02327-87017 erwünscht!

Hotelatmosphäre und leckere Verpflegung sollen am Pfingstmontag Blutspender locken!

Trotz des Pfingstfestes lädt der Wattenscheider Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes für Montag, 21. Mai, zwischen 10 und 15 Uhr zur Blutspende ins Hotel-Restaurant Beckmannshof an der Berliner Straße 39.

Notwendig wird der Spendetermin, weil der Bedarf an Blutprodukten in den Krankenhäusern und Kliniken unvermindert weiterbesteht und gerade im dicht besiedelten Ruhrgebiet überdimensional viele Blutkonserven zum Einsatz kommen.

Für die Sonderblutspende im Beckmannshof-Hotelrestaurant stehen an Pfingsten der historische Saal, die Restaurationsräume und die schöne Terrasse zum alten Badebereich des Beckmannschen Schwimmbads aus den frühen 50er und 60er Jahren zur Verfügung. Chefkoch Jörg Mucha und sein Team werden alle Blutspender mit einer selbst zubereiteten Verpflegung aus der Hotelküche umsorgen.

Einschließlich Voruntersuchung und leckerem Imbiss benötigt man für eine Spende knapp eine Stunde Zeit. Mitzubringen ist ein Lichtbildausweis oder Spenderpass. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburts-tag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

 

 

 

 

Es ging darum, nochmals Lebensfreude zu vermitteln… mit Hilfe des Teams Westfalen

Ein starkes und engagiertes Team konnte der Familie Odebrett helfen.

Sie tapezieren, streichen an, prüfen und erneuern die Elektrik, sie begleiten, packen Kisten, organisieren Renovierungsmaterialien, sie tragen Kartons und Möbel beim Umzug, sie helfen spontan, sie hören zu, immer wieder. Kurz: Sie sind ganz und gar, ohne Wenn und Aber, für andere da – ohne die Freiwilligen des Team Westfalens kämen ganze Lebensabschnitte  von Menschen in Not auch vor Ort wie in Wattenscheid zum Erliegen. Das freiwillige und spontane Engagement für die, unschuldig in Not geratene, dreiköpfige  Familie Odebrett hat vor kurzer Zeit bewiesen, dass es Menschen gibt, die für andere einstehen und helfen, wenn es die Situation erfordert, ohne nach dem „Warum“ zu fragen.

 

Unser Kreisverband und das Team Westfalen riefen zur Mithilfe bei der, mehr als eiligen, Wohnungsrenovierung im neuen Heim von Familie Odebrett im benachbarten Gelsenkirchen auf. Dort konnte eine Wohnung im Erdgeschoss mit passender Ausstattung für, die mittlerweile stark  eingeschränkte, Tina gefunden werden. Neben der Pflege von Ehefrau und Mutter konnten die Angehörigen eine Renovierung selbst nicht realisieren.

 

Schon einen Tag nach dem Aufruf via Facebook kamen Rückmeldungen zahlreicher Freiwilliger. Viele folgten dem Hilferuf und kamen dabei nicht nur aus Wattenscheid, sondern auch aus Bochum, Gladbeck und Witten. Auch Helfer aus dem Kreise der Flüchtlinge, die Sabine Brandsmöller zuvor in der Flüchtlingshilfe betreute, meldeten sich für die anstehenden Arbeiten. Innerhalb von zwei Tagen konnte mit vielen helfenden Händen die neue Wohnung komplett renoviert und einzugsbereit hergerichtet werden. Bereits eine Woche später folgten weitere Freiwillige dem Aufruf und halfen bei den anstehenden Umzugsarbeiten. Ein starkes Team aus Rotkreuzlern, Engagierten des Team Westfalens und der Familie erledigte innerhalb eines Tages den kompletten Umzug von Wattenscheid nach Gelsenkirchen. Einige gemeinsame Wochen konnte die Familie noch im neuen Zuhause verbringen, bis Tina auf ihren letzten Weg ging.

 

„Dies ist der Beweis dafür, dass unsere oftmals oberflächliche und desinteressierte Gesellschaft doch noch funktioniert. Wenn man um Hilfe ruft, dann stehen die Menschen zusammen und engagieren sich auch für ihre Mitmenschen“, bewertet Christian Lange, Mitglied der AG Team Westfalen und in Wattenscheid ehrenamtlich im DRK-Kreisverband engagiert, das tolle Engagement der vielen Freiwilligen. „Unser gemeinsames Projekt funktioniert also und zeigt, was mit Menschlichkeit geht!“

 

Bei Interesse an einem Mitwirken im Team Westfalen (freie Mitarbeit) des Roten Kreuzes kann man in der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53 oder unter Rufnummer 02327-87017 bei Markus Eisenhuth weitere Informationen erhalten.

 

Alles, was Senioren wünschen

Foto: Seniorin mit Enkelin
Foto: D.Ende / DRK

Manchmal wollen die Beine nicht so recht, und manchmal sind Sie erschöpft oder krank. Dann wünschen Sie sich jemanden, der Ihnen zur Hand geht. Dafür sind wir da. Das Rote Kreuz tut alles für Ihre Selbständigkeit und Ihren Verbleib in der eigenen Wohnung.

Wählen Sie selbst:


Menüservice, Hausnotruf, Fahrdienst, Hauswirtschaftliche Hilfe, Körperpflege, Ambulante Pflege, Einkaufsservice, Bewegungsprogramme und verschiedene andere Angebote unseres Kreisverbandes.

Hauswirtschaftliche Hilfe

Foto: Hauswirtschaftliche Hilfe mit Seniorin beim Blumengiessen
Foto: A.Zelck / DRK

Viele alte, behinderte oder kranke Menschen müssen Ihre Wohnung aufgeben, weil sie die Hausarbeit allein nicht mehr bewältigen können. In vielen Fällen kann ein wenig Hilfe jedoch den Umzug in ein Heim vermeiden: Wir kommen zu Ihnen und unterstützen Sie im Haushalt. Konkrete Infos zu Leistungen und Kosten erhalten Sie in unserer DRK-Kreisgeschäftsstelle in Wattenscheid. Mehr zum Thema hier.

Fahrdienst

Foto: Krankentransporter
Foto: D.Möller / DRK

Wir helfen Menschen, deren Mobilität aufgrund einer Behinderung eingeschränkt ist. Mit unserem Fahrdienst erleichtern wir Ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Weiterlesen.